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Neuer Zweck für alten Wehrturm
Das Stadtmodell soll in den Poenigeturm umziehen

Der Poenigeturm im Stadtmodell
Foto: Wolfgang Kißmer
Der mittelalterliche Wehrturm - zwischen Neuem Rathaus und Westwall am Ende der Turmstraße in Menden gelegen - beherbergte schon seit langem nur noch eine Schar Dohlen.
Jetzt ist ein lang gehegter Plan Wirklichkeit geworden und neues Leben in den Poenigeturm eingezogen. An der alten Stadtbefestigung gelegen, wird der Poenigeturm in Zukunft Startpunkt des historischen Stadtrundganges und Standort des fertig gestellten Stadtmodells von 1829 werden.
Mendener Stiftung Denkmal und Kultur hilft
Hilfe zur Realisierung des Projektes kam erneut von der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur, die bereits das Schmarotzerhaus überaus erfolgreich sanieren ließ.
Der Stiftung ist es gelungen, für die Idee der Sanierung mit den Stadtwerken Menden einen Hauptsponsor zu finden, der anlässlich seines Jubiläums dieses Projekt tatkräftig unterstützt hat.
Damit ist es gelungen, den Turm durch die Errichtung einer neuen Treppenanlage mit Podesten auf zwei Ebenen zu sanieren.
Die Fertigstellung erfolgte wie geplant Ende Juni 2011 und die offizielle Eröffnung fand am 19.07.2011 statt.
 Das Stadtmodell im Rathaus
Foto: Karin Drohlshagen
Mehrere tausend Arbeitsstunden stecken in dem Stadtmodell, das auf Grundlage des Mendener Ur-Katasters das Aussehen der Stadt im 19. Jahrhundert veranschaulicht.
Das Stadtmodell war im Foyer des Rathauses zu sehen und soll zukünftig im Poenigeturm ausgestellt werden.
Weitere Informationen zum Mendener Stadtmodell finden Sie auch auf der Internetseite des Mendener Stadtmodelles.
Der Poenigeturm war der höchste und strategisch bedeutendste Wehrturm der mittelalterlichen Befestigungsanlage. Als Standort des Stadtmodells gibt er sein bisheriges Schattendasein
auf, wird einer Nutzung zugeführt und Ausgangspunkt aller Stadtführungen und damit Dreh- und Angelpunkt der Darstellung der Mendener Stadtgeschichte.
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