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Chronik
Der Poenigeturm als Teil der Stadtbefestigung

Der Poenigeturm in Menden im Jahr 2009
Im Jahre 1344 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Poenigeturms (Peinigerturm). Daneben gab es den Kumpeturm, den Düfelsturm (Teufelsturm), den Graueturm, den Widdenhoveturm, den Trumpeturm, den Schmalenturm, den Pulverturm, den Fillerturm, den Uedingturm und den Rentschreiberturm. Die Stadt hatte drei Tore, das Obristentor, das Niederstentor und das Mühlthor.
Im Spätmittelalter entstanden die Kirche St. Vincenz, das Kornhaus, das Rentmeisterhaus und das Menkenwagd.
Von der mittelalterlichen Stadtmauer in Menden ist nur noch ein kleines freistehendes Stück an der Straße "An der Stadtmauer" zwischen dem Haus Nr. 3 und dem Haus Nr. 5, dem von der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur in den Jahren 2009 bis 2010 restaurierten Schmarotzerhaus, vorhanden.
Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung haben nur zwei von ehemals elf Mauertürmen, der viergeschossige, mit einer Pyramidenhaube gedeckte bruchsteinerne Poenigeturm an der Turmstraße und der dreieinhalbgeschossige, später barockisierte und mit einer Doppelhaube versehene, ebenfalls bruchsteinerne Teufelsturm (heute Fastnachtsmuseum) an der Bergstraße die Kriegs-, Brand- und Abbruchszeiten überdauert.
Von den ehemals zwölf Türmen blieben der zwischen zwei Fachwerk-Traufenhäuser eingespannte Teufelsturm mit Mansarddach, der Poenigeturm und der Rentschreiberturm erhalten.
Die Stadtbefestigung wurde etwa zwischen 1790 und 1813 abgebrochen.
Bau- und Betriebbeschreibung des Poenigeturms
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